1318
wird die Kirche zu Sülfeld erstmals urkundlich erwähnt; Besitzer und Patrone sind die Brüder Johann und Gebhard von Solvelde
1527
wird Johann Koldewese aus Osnabrück als erster evangelisch-lutherischer Pfarrer nach der Reformation in Sülfeld eingeführt
1601
Witwe Anne von der Wense geborene von Münchhausen lässt zwischen 1601 und 1604 eine Prieche einbauen, das Mauerwerk des Turmes erhöhen und die Kirchhofsmauer errichten
1647
unter Elisabeth Sophia von der Wense geborene Bodendorf wird die Kanzel erstellt
1660
bekommt die Kirche zwei neue Glocken, gegossen von Helmhold aus Braunschweig
1710
wird die Kirche restauriert und geweißt
1854
erfolgt eine gründliche Renovierung der Kirche
1855
verkauft die Kirchengemeinde den Flügelaltar an das Provinzialmuseum in Hannover (heute „Niedersächsisches Landesmuseum“)
1868
wird der hohe Dachreiter auf den Turm gesetzt
1919
von 1919 bis 1921 wird die Kirche renoviert und der Unterrichts- bzw. Andachtsraum an der Nordseite der Kirche angebaut
1925
entsteht der neue Friedhof an der Wettmershagener Straße
1935
erhält der Turm ein Kupferdach (vorher Schiefer)
1954
in der Nacht vom 16. Auf 17. Januar 1954 stürzt der Kirchtumr während eines Orkans auf das Kirchendach und bleibt im Kirchenschiff liegen. Kirchenschiff, Altar und Orgel werden schwer beschädigt
1955
Pfingstmontag wird der erste Gottesdienst in der renovierten Kirche gehalten
1956
am Erntedankfest ist der Turm, wenn auch in schlichter Form, wieder hergestellt
1992
mit finanzieller Unterstützung durch die Stadt Wolfsburg wird der Turm von 1868 nach originalen Plänen, allerdings aus statischen Gründen um sechs Meter verkürzt, erstellt und im Dezember 1992 eingeweiht
1993
zwischen 1993 und 1995 wird die Kirche grundlegend restauriert
1994
1994 bis zum März 1995 wird das alte Orgelprospekt restauriert und eine neue Orgel von der Firma Hillebrand aus Altwarmbüchen bei Hannover gefertigt und aufgestellt